Runenorakel | soothsaying runes

Veröffentlicht in Projekte mit Tags , , , am 6. Dezember 2009 von serafeena

Orakel-Set

Das Wichtelkarussell drehte sich erneut, diesmal um das Thema Stein. Wie motzt man einen Stein auf? In meinem Hirn steckte immer noch das Thema Wahrsagen, so kam ich auf Runensteine – eine gute Gelegenheit,  mein Multitool endlich mal wieder einzusetzen. Als Spielsteine dienten kleine flache Kiesel, in die einzelnen Runen eingefräst wurden. Schwarz bemalt, obendrauf eine weiterer silbriger, diesmal unregelmäßiger Farbauftrag – fertig ist der Runen-Look. Verpackt wurden die Steine in ein handvernähtes Stoffsäckchen, das mit einer farbigen Schnur verschlossen und mit Perlen verziert wurde. Dazu gibt’s eine fiktive Spielanleitung, ein Satz Kärtchen mit der Bedeutung jedes einzelnen Steines und natürlich die Spielfläche, die mittels PC gestaltet und ausgedruckt und von Hand mit einem Silberstift nachgezogen wurde. Ein paar Spritzer Glimmer Mist nehmen der Spielfläche den neuen Charakter; um Verschmutzung vorzubeugen, wurde die Deckfläche laminiert. Nicht stilecht, dafür alltagstauglich und passend zu den farblichen Vorlieben der Empfängerin – und eine schöne Variante zum Thema Wahrsagen, die viel Spaß beim Basteln macht!

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The secet-santa-merry-go-round is spinning once more – this time stone is the matter. How the heck do you pimp up a stone? My brain was still busy with the fortune-telling topic, so I came across creating rune stones – a good opportunity to use my multitool once more. Tiny flat pepples, cut with single runes, matched well as prospective tokens. Painted black, one more silver layer applied uneven – the runes look alikes are completed. The tokens were boxed in a hand-stichted little bag, closed by a cord, garnished with pearls. In addition there’s a fictional rule for the game, a set of cards displaying the meaning of each rune and, of course, the game board, created and printed by PC, traced by hand with a silver pen. Some spots of Glimmer Mist will distress the brand-new look of the game board; to prevent pollution the surface was laminated. Not in proper style, but most suitable for daily use and matching the colour preferences of the recipient – and a fine alternative for fortune-telling crafts with a lot of fun when creating!

Regelwerk

Steinkarten

Steinbeutel

Details

Sag die Wahrheit | fortune-telling p.i.b.

Veröffentlicht in Projekte mit Tags , , , am 1. November 2009 von serafeena
Zeitvertreib

notieren oder spiritieren

Post-it-Notizblocks sind einfach unverzichtbar und gehören auf jeden Schreibtisch, um so mehr, wenn sie in einer netten Box untergebracht sind. Passend zur Jahreszeit wurde diesmal ein Ouija-Board (oder Hexenbrett) daraus – vor allem deshalb, weil das Ganze für eine nette Elfe gedacht war, die mystische Themen liebt.
Ein einfaches Kästchen wurde mit Graupappe und Packpapier erstellt, die Außenflächen mit zwei unterschiedlichen, hochwertigen Tapetenstücken beklebt. Auf dem Deckel entstand die Spielfläche: das spinnennetzähnliche Gewebe ist ein Stück Pollenschutznetz; es lässt sich unregelmäßig reißen und wirkt dann noch authentischer. Die Spielfläche wurde mit transparent auftrocknendem Bastelkleber bestrichen und das Netz aufgelegt. Nach dem Trocknen schneidet man die überstehenden Teile einfach ab. Die Fledermaus, das Geisterhaus und alle anderen Elemente stammen aus einer Freeware-Dingbats-Schrift; sie wurden in der gewünschten Größe als Kontur ausgedruckt, mit Stempelkissen coloriert, ausgeschnitten und mit Abstandspads aufgeklebt. Einzige Ausnahme: das Spinnennetz – dieses Motiv ist gestempelt. Zum Spielen braucht man eine einheitliche, glatte Spielfläche; dafür wurde eine transparente, dicke Folie passend zugeschnitten und aufgeklebt. Als Abstandshalter habe ich hier kleine Nieten verwendet, deren Zacken nach innen gebogen wurden. Sie wurden mit Kleber gefüllt und an den Ecken aufgeklebt. Kleine Moosgummi-Kreise, mit einem Locher ausgestanzt, verdecken die Klebestellen. Die Seitenteile wurden mit fertigen Flügelelementen beklebt, an der Frontseite kam noch eine Schmuckniete dazu. Als Standfüßchen habe ich relativ große Nieten verwendet. Zum Spielen wird natürlich noch ein Zeiger, die Planchette benötigt, die aus einem stabilen Karton passend ausgeschnitten, gelocht, bestempelt, mit Perfect Pearls fixiert, an den Rändern gewischt und mit drei Mini-Moosgummi-Kreisen an der Unterseite versehen wird, damit sie leichter rutscht und die Folie nicht verkratzt wird. Ein Kärtchen komplettiert die Bastelei, konsequenterweise in Form einer Planchette. Auch hier wurde wieder gelocht, gestempelt, auf der Deckseite diesmal allerdings mit Silberpulver embosst und zusätzlich das „Spinnennetz“ aufgebracht, ebenso wie auf der Rückseite. Zum „Versäubern“ der Lochung habe ich diesmal anstelle von Eyelets Architektennadeln verwendet, die auf der anderen Seite umgebogen werden, damit der obere Teil gedreht und die Karte somit geöffnet werden kann. Meine Eyelets waren einfach nicht tief genug für den Karton. Verbunden wurde das Ganze mit einem farblich passenden Brad. So lässt sich die Karte zur Seite hin öffnen;  für die Mitteilung ist die Rückseite des Deckels vorgesehen.

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Post-it blocks have become simply indispensable on every desk, all the more if it’s stored in a nice little box. According to the season this time it had to be a ouijaboard (resp. witchboard), first of all because it was destined for a dear boardmember who loves mystic topics. A simple small box was made of thick cardboard and ordinary wrapping paper; the external parts were covered with pieces of different, precious looking wallpaper. The playground was generated on top of the lid: the spiderweb-like netting is a piece of pollen protection mesh; do rip it unsteady to receive a realistic look. The playing area was coated with translucent drying glue to apply the mesh; after drying simply cut the overlaying parts. The bat, the haunted house and all the other signs are „letters“ of a freeware dingbat font; they were printed als outline in desired sizes, colored with stamping pads, cut out and fixed with 3D-pads on the surface. The one and only exception: the spidernet – this one is stamped. For playing you need a flat base; therefore a translucent, thick foil sheet was cut out suitable and glued on top of the scene. I used some spacepads made of tiny rivets; so I was able to use one or two spaces wherever it was needed. The spikes were folded inward and the rivets were simple filled with glue and sticked together resp. at the board / the foil sheet; small circles of black foam rubber cover the glued parts. The side parts of the box were decorated with angels wings, the front side got a rhinestone rivet additionally. The pedestals are made of big tapering rivets. For playing you need a pointer, the planchette, of course. It was cut out of solid cardstock, punched, stamped, the stamped design fixed with perfect pearls, wiped at the edges and was given a base in the form of three weeny circles of black foam rubber to glide softly above the surface avoiding to scratch the foil sheet. A card completes the set, consequently in a planchette’s shape. Again it was punched, stamped, but this time embossed with silver powder on top, additionally covered with a „spider-web“ as well as the back side of the card. To cover the connecting holes I used 3-point-pins as used by architects instead of eyelets; my eyelets weren’t thick enough and the pins matched well – you only have to fold the tip on the back to allow the lid to be turned and the card to be opened. Both parts of the card are connected with a brad. Thus the card can be opened sideways, a short message may be written at the back of the lid.

Spielfläche

Spielfläche

sesam öffne dich!

sesam öffne dich!

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passende Karte

passende Karte

Boden und Karte

Boden und Karte

Hexenpost | bewitched mailing

Veröffentlicht in unsortiertes mit Tags , , , am 26. Oktober 2009 von serafeena

Hexenpost

bezaubernde Charms

Hexchen

kleine Hexe

Heute krabbelte ein kleines Hexchen aus meinem Briefkasten und brachte mir liebe Grüße von Nice mitsamt einem Sack voller putziger Charms – liebe Nice, vielen Dank, du bist ein Schatz! Die Charms sind wunderbar, besonders das Mini-Krönchen – das Hexchen wird schon aufpassen, dass sie zügig verbastelt werden.

Nebenbei: Elfen sind immer für eine Überraschung gut – dazu aber später mehr.

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Today a little witch crawled out of my letterbox and passed on friendly greetings of Nice to me together with a whole bunch of cute charms – dear Nice, many thanks, you’re so kind! The charms are absolutely wonderful, especially the tiny crown – the little witch will force me to decrease them rapidly.
By the way: Elves of the handicrafts-board sometimes are full of surprise – of which more later.

Tag

Tag

Charms

Charms

Aus alt mach neu | oldies go goldies

Veröffentlicht in Ordnung mit Tags am 21. Oktober 2009 von serafeena

Aus dem guten alten LP-Album wird ...

Basteln macht noch mehr Spaß, wenn man seine Schätzchen überblicken kann und alles schnell gefunden wird. Ein gewisses Maß an Ordnung ist daher hilfreich. Manchmal hilft nur entrümpeln, manchmal lassen sich alte Schätzchen aber auch in neue verwandeln. Mein aktuellster Ordnungs-Tipp: alte, aber gut erhaltene Mappen, in denen man vormals Langspielplatten (weiß noch jemand, wie sowas ausgesehen hat?) aufbewahrte, sind hervorragend geeignet, um die schönen Scrap-Papiere staubfrei abzulegen. Allerdings macht das nur bis zu einem gewissen Umfang Sinn; ab 50 Papieren sollte man sich vielleicht doch nach anderen Aufbewahrungsmöglichkeiten umsehen.

Dieses schöne Exemplar fand ich auf einem Flohmarkt – es besitzt 16 Fächer, die entweder mit je 2 Bögen – oder thematisch bzw. farblich sortiert mit mehreren Bögen gefüllt werden können – für meine Sammlung völlig ausreichend.

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Doing handicrafts is much more fun when overlooking the whole stuff and everything can be found quickly. Therefore a certain dose of organisation is helpful. Sometimes clearing out is the only solution, sometimes however old treasures might turn into new ones. My latest storage-idea: old, but well-preserved vinyl-albums (does anybody still knows how these vinyls looked like?) are very suitable to store your wonderful new scrap-sheets dust-free. Although this solution is only recommendable up to about 50 sheets – otherwise you might better look for extensive solutions.

This wonderful copy came to me by a fleamarket; it contains 16 trays that may be filled up with either 2 sheets each or a few more sheets each sorted by topic or color – completely sufficient to my collection.

... scrapsheet-Archiv!

...ein scrapsheet-Archiv!

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Qual der Wahl | scrapper’s delight

Veröffentlicht in Projekte mit Tags , , , am 21. Oktober 2009 von serafeena

frontal

schick im stickrahmen

Jedes Bastlerherz schlägt höher, sobald man den Fuß über die Schwelle des Scrapbook-Shops (oder des örtlichen Bastelladens) setzt: Materialauswahl in Hülle und Fülle, der Einkaufskorb ist grundsätzlich zu klein, ebenso wie das Budget, das man sich (hoffentlich!) vorher als Ziel gesetzt hat. Glücklicherweise hat mich bettypepper zu einem ihrer Angel erkoren und so erreicht mich von Zeit zu Zeit ein wunderbares kleines Päckchen voll mit den schönsten Scrappapieren und diversem Kleinmaterial passend zur aktuellen Saison, aus dem ich etwas Schönes basteln darf. An bettypepper dafür auch an dieser Stelle: herzlichen Dank! Diesmal ist das Thema Halloween; das Papier an sich ist schon so wunderbar, dass es keiner weiteren Bearbeitung bedarf. Also wurde es bloss in den vorher gefärbten Stickrahmen gesteckt, die Ränder ein wenig gewischt und ein paar Elemente darauf verteilt. Nicht alles stammt von bettypepper; ein guter Teil kommt wieder aus meinem eigenen Fundus: der Witz liegt in der Kombination. Immer wieder erstaunlich: wie man einfachstes, eigentlich artfremdes Material integrieren kann. Hier ist es z.B. der Draht außerhalb des Stickrahmens: simpler Blumendraht, der um einen dicken Stift gewickelt wurde und von außen in vorgebohrte Löcher gesteckt wurde – sehr einfach aber sehr effektvoll. Auch die schwarze Kunststoffkordel,  mit der die Glocke am unteren Ende befestigt wurde, stammt aus dem Heimwerkerbedarf. Äußerst langweilig, fast billig wirkend in der gekauften Form, entwickeln sich die einzelnen Stränge zu wunderbaren, filigranen Elementen, wenn man sie einzeln herauszieht und nicht glattstreicht – unbedingt selbst mal probieren!

Material von bettypepper – Scrappapier: trick or treat haunted mansion #298, Zifferblatt, Mädchenportrait

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Scrapper’s heartbeat usually rises abruptly by entering the  scrapbook-shop: scrapping-stuff in abundance, the shopping-bag is always too small as well als the (hopefully) predefined budget. Happily enough bettypepper choose me to be one of her (creative) angels, so I get a nice little package from time to time, filled with most wonderful scrapsheets and -stuff matching the latest season to create some more bricolage. Many thanks again for that at this point to bettypepper! Halloween is the season’s theme this time; yet the scrapsheet itself is so awful nice there’s no need of further treatment. So it was simply clamped between two colored embroidery frames, the edges wiped slightly and decorated with different elements. All the elements are not only by bettepepper but out of the depth of my own equipment, too: the trick is combining both sources. Amazing again and again: assimilating the most simple elements, foreign to the species. In this case it’s the wire-element outside the embroidery frame: simple florist’s wire, wrapped around a thick pen to shape it, sticked into pre-drilled holes – very simple and also very decorative. So, too, the black synthetic string, that fixes the bell at the bottom of the frame originates from the DIY superstore. Utmost boring, almost cheap in appearance as is, the single strings turn to very nice, delicate shapes by separating it without pulling smooth – give it a try!

bettypepper’s stuff – scrapsheet: trick or treat haunted mansion #298, dial-plate, girl’s portrait

rohmaterial

Rohmaterial

uhr

Ziffer-Blätter

portrait

Portrait mit Flügel

gruss

Halloween-Grüße

stickrahmen

Gebammel

totale

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