Glasgebastel | crafting with glass
Beim Aufräumen fielen mir vor kurzem ein paar Diarahmen in die Hände – wer rahmt heute noch Dias? Ich jedenfalls nicht, also weg damit. Allerdings … die kleinen Gläser sind eigentlich ganz schön – mal etwas anderes als Bastelgrundlage. Ein paar Halloween-Mitbringsel waren ohnehin fällig, also hab ich mal ein bisschen mit Glas experimentiert. Zuerst ging’s um die Oberflächenbehandlung: Wasserfarben perlen ab, Stempelfarbe haftet zwar, aber die Gefahr, dass später etwas verwischt, war mir zu groß – also lieber gleich embossen. Als Rahmen musste ein Bierdeckel herhalten, der passend ausgeschnitten und bezogen wurde. Wenn man dabei das Papier innen ein wenig kleiner ausschneidet, deckt der überlappende Teil des Papiers den eingelegten Glasrand ab und fixiert es gleichzeitig. Die süßen Fledermäuse bekam ich vor kurzem von einer netten Elfe und ein paar Raindrops verwandelten sich mit Hilfe eines weißen Stiftes in kleine Spinnen. Ein Halloween-Gruß wurde silbern aufgestempelt; oben und unten kamen ein paar Eyelets dazu zur Befestigung der Aufhänger bzw. von Bändern mit Perlen zur Dekoration. Die Ränder wurden mit farblich passenden Stempelkissen gewischt – das war’s!
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Clearing up some old boxes I found some slide frames – who cares for slides nowadays? Anyway, not me, so get rid of it. However … those tiny glasses are somehow cute – it makes a chance from the usual crafting stuff. Besides, a few halloween-bring-alongs had to be done, so I tried some new techniques. At first it’s a question of surface treatment: water colors do drip off, stamping color may cling to the glass, but the design may blur – I did’nt like to take that risk, so better let’s emboss immediately. The frame was made of a coaster, cut out suitable, applied with decorative paper. By cutting out the inner part of the paper a little smaller, the overlapping parts will cover the border of the glass and fix it at the same time. The cute little bats were given to me by a likeable boardmember some time ago and some raindrops transformed to tiny spiders through a white pen. A halloween greeting was stamped silver-colored; on top and bottom a few eyelets were added to fix the hook resp. some decorative cords and pearls. The borders were wiped with color-coordinated stamping-pads – that’s it!
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… man kann das Glas aber auch einfach mit bezogender Graupappe oder etwas stärkerem Papier (z.B. scrapbook-Bögen) hinterlegen und als Embellishments oder Magnete einsetzen. Vor dem Verbinden kann man kleine Stanzteile wie Geister oder Kürbisse einlegen. Das Ganze wird mit Heißkleber verbunden: einfach einen Rahmen entlang der äußeren Kanten ziehen. Nach dem Erkalten kann man diesen Rahmen nach Wunsch einfärben. Alcohol Inks würde ich hier allerdings nicht empfehlen – sie sind einfach zu transparent. Wasserfarben kommen ebenfalls nicht in Frage, da sie nicht verlässlich auftrocknen und auch nach langer Trockenzeit immer noch Spuren an den Fingern hinterlassen. Gut geeignet sind dagegen Folienkleber und Metallfolie, Eddingstifte oder perfect pearls, je nach gewünschtem Erscheinungsbild. Das Tüpfelchen auf dem i, auf dem Bild aber (noch) nicht zu sehen: schmale Papierstreifen mit passender Aufschrift „Happy Halloween“, aufgeklebt mit Abstandspads.
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… alternatively you may arrange some decorative scrapbookpaper (or cardboard) behind the glass and create some embellishments or magnetic pins. Before fixing both parts, glass and scrapbookpaper, you may do an inlay of small halloween confetti like ghosts or pumkins. Fix the whole arrangement with your gluegun by drawing a line along the edges. After cooling down you can color this frame as you like. I don’t recommend alcohol inks, cause they’re much too translucent. Watercolores won’t match as well; it doesn’t dry reliable and may bleed even after a long drying period. Foil-Adhesives and metallic foils will do, also edding pens and perfect pearls, depending on the favoured appearance. The icing on the cake, but (still) not to be seen on the picture: tiny paper strips with phrases like „happy halloween“, glued on top with 3d-pads.







24. September 2009 um 16:05
Das ist ja hammmmmmmmmmmmmmmmer!!!!!
Irmgard – ganz großes Kino, DAS will ich auch ausprobieren! Ich bin ganz hin und weggerissen, krieg mich gar nicht mehr ein…..
Übrigens ist mein Workshop zur Endloskarte fertig und auf meinem Blog, da kannste jatzt loslegen!
So, und jetzt kuck ich noch’n bisschen deine geilen Glasgruselteilchen an.
LG
Heidi.
24. September 2009 um 20:23
*gg* freut mich, dass es Dir so gut gefällt – aber wir sind ja diesbezüglich auch Schwestern im Geiste
Eine Anleitung brauchst du dafür wohl nicht, wenn doch: einfach fragen. Und ich kuck mir jetzt mal deinen Workshop an (freu)
25. September 2009 um 22:27
Wow Irmi…der Hammer !!!
das schaut ja megamäsig super aus !!!
auch wenn ich nicht so der Halloween Typ bin, die gefallen mir supergut!!!
CU on SA hellerlittle
27. September 2009 um 20:35
Hey, bin zufällig auf deine Seite gestossen und bin begeistert. Klasse Idee!
Liebe Grüße, Siggi
29. September 2009 um 18:25
Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. So was von ideenreich …. Ich bin sprachlos und habe dich daher fuer einen Award gelistet
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http://craftywitchshop.wordpress.com/2009/09/28/award-time/
1. Oktober 2009 um 21:36
Wahhh, was ist das denn?? Das muß ich mir unbedingt mal in einer „stillen Stunde“ ganz genau anschauen.. Sieht jedenfalls unheimlich interessant aus.
die hippe
13. Oktober 2009 um 02:14
Endlich…. habe ich es… nach meinem Urlaub… auf Deinen Blog geschafft…
… und ich kann nur sagen: in Natura sehen die Teile noch genialer aus… denn eins ist meins!!!!
*ganzgrossenknuddlergeb*
Auf diesem Weg möchte ich mich (nochmals) ganz herzlich für dieses knuffige Halloween-Hängerchen bedanken *bussigeb* und *wärabernichtnötiggewesen*
LG Andrea