Lust auf Meer | Fancy the sea

Alles Maritime gehört von jeher zu meinen Lieblingsmotiven; als ich im letzen Materialpaket von Paperbasics ein paar Bögen des DCWV Hey Sailor Paper Stacks fand, war ich daher sofort begeistert – nicht zuletzt deshalb, weil es mit einer reduzierten Farbpalette und vielen Glanzpunkten eher edel als bunt daherkommt. Das verwendete Kärtchen ist Bestandteil eines Bogens mit insgesamt 12 unterschiedlichen Motiven, eins schöner als das andere. Für Hintergrund und Beschriftung habe ich wieder Papiere von Teresa Collins eingesetzt, deren Texte ich schon bei einem der letzten Projekte verwendet habe und die auch hier wieder gut passen. Das Hintergrundpapier wurde zusätzlich mit Kreidefarbe (eigentlich für Glas gedacht) gealtert. Die gleiche Kreidefarbe kam auch auf dem Holzrahmen selbst zum Einsatz, der vorher mit einer matten dunklen Farbe grundiert wurde. Übrigens: der Holzrahmen ist vom schwedischen Möbelhaus; ich habe ihn einfach umgedreht und die Pappe entfernt; so gefiel er mir gleich viel besser. Das grobmaschige Drahtgitter ist von Hand gezwirbelt und mit Heißkleber befestigt; gerade die unregelmäßige Form verleiht ihm seinen besonderen Charme. Ein Blickfänger sind auch die lasergestanzten Federn aus Holz, die sich sehr gut nach Wunsch bearbeiten lassen.
♣ Weiteres Material | Bilderrahmen, Muscheln, Glaskugeln, Anker, Draht, etc. aus dem Bestand

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Ever since I’m a fan of anything maritime; so when I discovered some sheets of the DCWV Hey Sailor Paper Stack within the latest delivery from Paperbasics I was delighted – not least because with its reduced range of colors and lots of highlights it looks more precious than colorful. The little adventure card is part of a scrapsheet with all in all 12 different subjects, each better than the other. For the background and lettering again I used papers of Teresa Collins, whose lettering already was a part of one of my latest projects and which is matching perfectly again. The background was altered additionally with chalk paint (originally intended for glass). The same chalk paint was used for the wooden frame itself, which was primed with a flat dark tone previously. By the way: the frame comes from the swedish funiture shop; I simply turned it and removed the cardboard – this way I liked it much more. The large-meshed wire rack is done manually and fixed with hot glue; it’s charme results especially from the uneaven pattern. The laser-cut wooden feathers are eyecatchers as well and can be altered in many ways.
♣ Additional stuff | wooden frame, sea shells, marbles, anchor, wire, etc. out of my stash

Das passt zu diesen Challenges | This fits to these challenges:
Frilly and Funkie – Something to say
Simon says Monday – Summer Challenge

Glückssache | Luck of the draw

Lady Fortune lag schon viel zu lange ungenutzt in der Stempelschublade, dafür hat sie jetzt ihren großen Auftritt bei Paper Artsy! :D Zuerst wurde eine Maske für den Stempel erstellt und an passender Stelle des Tags fixiert. Aus den neuen Thinlits entstand eine Schablone, mit deren Hilfe Gesso partiell aufgetragen wurde. Danach wurde die Schablone ein wenig verschoben, die Stellen mit dem Embossingpad bearbeitet und goldenes Embossingpulver aufgetragen (von Hand aufgestreut, damit die Übergänge weicher werden). Im nächsten Schritt wurde das Tag gefärbt, anschließend die Stempelmaske entfernt, das Motiv schwarz gestempelt und klar embosst. Das Motiv fand ich noch etwas zu blass und habe deshalb nachträglich noch etwas Farbe hinzugefügt. Zur Beschriftung: Fortune ist auf Scrappapier gestempelt und mit einem kleinen Ovalstanzer ausgestanzt; der Rest des Textes kommt aus dem PC. Die Anregung zu diesem Tag kommt aus dem aktuellen Beitrag über Stencils von PaperArtsy, hier besonders die stencil-bumping-Technik, die ich in Verbindung mit Embossingpulver testen wollte. Vielen Dank auch an Leandra für die anschaulichen Videos! Ich kann ihr nur recht geben: es macht einfach Spaß, mit Schablonen zu arbeiten und deshalb ist dieses Tag mein Beitrag zur aktuellen PaperArtsy-Challenge #12 Stencils.
♣ Material & Werkzeug | Stempel: Lady Fortune von Hampton Art; bold alphabet 1 von Kars | Schablone: gestanzt mit Mixed Media Thinlits von Sizzix | Tag, großes Eyelet, Bänder, etc. aus dem Bestand

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Lady Fortune was stored much too long unused in my stash; in return now it’s showtime at PaperArtsy! :D At first I made a mask for the stamp image and fixed it on the desired position. A stencil was cut with my new thinlit die in order to attach some gesso partially. Afterwards I shifted (or “bumped”) the stencil slightly, moistened the parts with the embossingpad and attached some golden embossing powder (sprinkled manually to get soft edges). In the next step I colored the tag, then removed the mask of the stamp image, stamped with black ink and added clear embossing powder. The image was somehow pale to my opinion, so I colored it additionally. Lettering: Fortune is stamped on matching scrapsheet and cut out with a small oval punch; the rest of the wording is done with PC. I got the inspiration for this tag from the latest post about stencils on PaperArtsy, especially the stencil-bumping technique; I wanted to give it a try with embossingpowder. Many thanks also to Leandra for the descriptive videos! I can only agree: it’s simply fun to work with stencils and therefore this tag is my contribution to the recent PaperArtsy-Challenge #12 Stencils.
♣ Stuff & Tools | rubber stamps: Lady Fortune by Hampton Art; bold alphabet 1 by Kars | Stencil: die cut with Mixed Media Thinlits by Sizzix | Tag, big eyelet, ribbons, etc. out of my stash

“Warten-auf-den-Sommer” BlogCandy

Blog-Candy bei Stempelwunderwelt!

Die Stempelwunderwelt will uns die Wartezeit auf die Rückkehr des Sommers versüßen und hat ein tolles Paket von LawnFawn für einen glücklichen BlogCandy-Gewinner geschnürt. Alleine die Stempelkissen machen schon richtig Lust auf Sommer! Also nichts wie hin zur Stempelwunderwelt und schnell noch ein paar Lose schnappen! :) Viel Glück!

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Chalky Finish für Glas im Test | Check: Chalky Finish for glass

Kreidefarben kenne ich schon länger, allerdings nicht für Glas. Als Petra von Paperbasics mich fragte, ob ich solche Farben gerne testen möchte, war ich deshalb sofort Feuer und Flamme. Und es lohnte sich: die Chalky Finish Farben für Glas von Rayher sind wirklich vielseitig und verwandeln ein langweiliges Glas in ein aufregendes, neues Dekostück. Besonders Gläser mit Gebrauchsspuren (matte Stellen, ausgewaschene Dekorleisten) werden so wieder zu einem Blickfänger. Der Clou: :star: die Farbe wird sogar spülmaschinenfest, wenn sie im Backofen eingebrannt wird. Verwenden kann man jedes Glas; je mehr Struktur, desto besser. Wo diese Struktur fehlt, kann man auch nachhelfen: ich habe einfach ein Muster aus Moosgummi gestanzt (Bordürenstanzer Flechtornament 2 von Karin Jittenmeyer) und mit Bastelkleber auf ein glattes Glas geklebt. Wichtig dabei: vorher die erste Schicht Farbe auftragen und hinterher nochmal darüberpinseln; so sieht man auch von innen nichts mehr vom Moosgummi. Allerdings kann die Farbe dann natürlich nicht mehr eingebrannt werden. Das ist aber grundsätzlich nicht notwendig. Wer trotzdem versiegeln möchte, greift zu einem speziellen Klarlack, der auf die Chalky Finish Farben abgestimmt ist.

Nicht nur Glas ist geeignet, sondern auch Porzellan; auch auf Metall haftet die Farbe sehr gut. Laut Hersteller soll schon 1 Farbschicht deckend sein – in meinen Versuchen waren dafür mindestens 2 Farbschichten nötig. Die Farbe ist aber sehr ergiebig, so dass man einfach etwas mehr Zeit benötigt. Jede Farbschicht sollte außerdem mindestens 30 Minuten trocknen, bevor man die nächste Schicht/Farbe aufträgt. Noch ein Tipp zum Schleifpapier: empfohlen wird eine Körnung von 40 bis 60; beides bringt gute Ergebnisse.

Es macht einfach Spaß, mit Chalky Finish zu experimentieren: den Used-Look erhält man z.B. auch ohne Schleifpapier, in dem man eine Kontrastfarbe mit sehr trockenem Pinsel partiell aufträgt. Wer den matten Look nicht mag, kann die Farbe auch einfach innen auftragen – dann bleibt die glänzende Außenseite erhalten. Mir persönlich gefällt der matte Look einfach viel besser, deshalb habe ich nur mit dieser Variante experimentiert. Übrigens: die Farben lassen sich auch sehr gut untereinander mischen; die Glühbirnen und die Teelichthalter sind z.B. mit solchen Mischfarben bearbeitet worden.

Apropos: wie man die Glühbirne vom Innenleben befreit (und sie trotzdem noch zum Leuchten bringen kann) zeigt Dave sehr anschaulich auf YouTube – danke, Dave! :D

Mein persönliches Fazit: tolle Farben, leicht und schnell zu verarbeiten – Chalky Finish für Glas ist perfekt für das Umstylen von alten Gläsern, Porzellan oder auch Metall. Und wer keine passenden Objekte im Haushalt hat, findet sie bestimmt auf dem nächsten Flohmarkt! :)

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I’m aware of chalk paint a long time, but not of the ones for glass. When Petra of Paperbasics asked me if I’d like to try these kind of paint, I was on fire immediately. And it was worth it: Chalky Finish for glass by Rayher is really versatile and turns dry glassware into an exciting new piece of decoration. Especially glasses with traces of usage (matt parts, faded decoration borders) will change into an eyecatcher again. A special highlight: :star: the paint becomes dishwasher-safe by baking in the oven. You can use every kind of glass; the more texture the better. If texture is missing, you can add your own one: I simply cut a pattern out of foam rubber with a border punch (borderpunch called Flechtornament 2 by Karin Jittenmeyer) and attached it onto the surface with usual glue. Important note: just attach the first layer of paint previously and another one afterwards; in this way the foam rubber stays invisible also inside of the glass. However this glass certainly will never be dishwasher-safe, because you can’t heat it anymore. But actually this isn’t necessary. If your want to seal the surface anyway, you can get a special clear coat matching the Chalky Finish paint.

It’s not only glass you can use but also porcelain/tableware; the paint will stick close even to metal. According to the manual a single color layer is well covering – but in my experience I had to use at least 2 layers. Since the paint is very economical, it only takes some more time to get an opaque surface. Besides I recommend 30 minutes time to dry for every layer. One more note to the sanding paper: 40 to 60 grade works best.

It’s simply fun to work with Chalky Finish: you also can get the Used-Look without sanding paper, if you attach a contrasting color partially with a very dry brush. If you don’t like the matt look you can paint the glass only inside – in this way the exterior will stay shiny. Personally I like the matt look much more, therefore none of my glasses are painted inside. By the way: you can mix all the colors and create your own paint; the light bulbs and the tea light holders are painted with such mixed paints.

Apropos: how to get rid of the inner parts of a light bulb (and how to bring it to light anyway) can be watched in Dave’s Video on YouTube. Thanks a lot to Dave for this lively tutorial! :D

My personal conclusion: great paints, easy and quick to work with – Chalky Finish for glass is perfect to give your old glassware, tableware or metal a stylish makeover. And if  you can’t find any matching pieces in your home, you will find it definitely on the upcoming garage sale or fleamarket! :)

Das passt gut zu folgenden Challenges | This also fits to the following challenges:
Fun with Shapes and more – #189 Gestanzte Bordüre (siehe Foto Relief mit Moosgummi)
Simon says stamp Work it Wednesday – June: Refreshment (in terms of new look for old glasses)
Simon says Wednesday Challenge – Anything goes
Country View Crafts – Shabby Chic (see bottle image “Flaschenpost”)