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Sag die Wahrheit | fortune-telling p.i.b.


Zeitvertreib

notieren oder spiritieren

Post-it-Notizblocks sind einfach unverzichtbar und gehören auf jeden Schreibtisch, um so mehr, wenn sie in einer netten Box untergebracht sind. Passend zur Jahreszeit wurde diesmal ein Ouija-Board (oder Hexenbrett) daraus – vor allem deshalb, weil das Ganze für eine nette Elfe gedacht war, die mystische Themen liebt.
Ein einfaches Kästchen wurde mit Graupappe und Packpapier erstellt, die Außenflächen mit zwei unterschiedlichen, hochwertigen Tapetenstücken beklebt. Auf dem Deckel entstand die Spielfläche: das spinnennetzähnliche Gewebe ist ein Stück Pollenschutznetz; es lässt sich unregelmäßig reißen und wirkt dann noch authentischer. Die Spielfläche wurde mit transparent auftrocknendem Bastelkleber bestrichen und das Netz aufgelegt. Nach dem Trocknen schneidet man die überstehenden Teile einfach ab. Die Fledermaus, das Geisterhaus und alle anderen Elemente stammen aus einer Freeware-Dingbats-Schrift; sie wurden in der gewünschten Größe als Kontur ausgedruckt, mit Stempelkissen coloriert, ausgeschnitten und mit Abstandspads aufgeklebt. Einzige Ausnahme: das Spinnennetz – dieses Motiv ist gestempelt. Zum Spielen braucht man eine einheitliche, glatte Spielfläche; dafür wurde eine transparente, dicke Folie passend zugeschnitten und aufgeklebt. Als Abstandshalter habe ich hier kleine Nieten verwendet, deren Zacken nach innen gebogen wurden. Sie wurden mit Kleber gefüllt und an den Ecken aufgeklebt. Kleine Moosgummi-Kreise, mit einem Locher ausgestanzt, verdecken die Klebestellen. Die Seitenteile wurden mit fertigen Flügelelementen beklebt, an der Frontseite kam noch eine Schmuckniete dazu. Als Standfüßchen habe ich relativ große Nieten verwendet. Zum Spielen wird natürlich noch ein Zeiger, die Planchette benötigt, die aus einem stabilen Karton passend ausgeschnitten, gelocht, bestempelt, mit Perfect Pearls fixiert, an den Rändern gewischt und mit drei Mini-Moosgummi-Kreisen an der Unterseite versehen wird, damit sie leichter rutscht und die Folie nicht verkratzt wird. Ein Kärtchen komplettiert die Bastelei, konsequenterweise in Form einer Planchette. Auch hier wurde wieder gelocht, gestempelt, auf der Deckseite diesmal allerdings mit Silberpulver embosst und zusätzlich das „Spinnennetz“ aufgebracht, ebenso wie auf der Rückseite. Zum „Versäubern“ der Lochung habe ich diesmal anstelle von Eyelets Architektennadeln verwendet, die auf der anderen Seite umgebogen werden, damit der obere Teil gedreht und die Karte somit geöffnet werden kann. Meine Eyelets waren einfach nicht tief genug für den Karton. Verbunden wurde das Ganze mit einem farblich passenden Brad. So lässt sich die Karte zur Seite hin öffnen;  für die Mitteilung ist die Rückseite des Deckels vorgesehen.

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Post-it blocks have become simply indispensable on every desk, all the more if it’s stored in a nice little box. According to the season this time it had to be a ouijaboard (resp. witchboard), first of all because it was destined for a dear boardmember who loves mystic topics. A simple small box was made of thick cardboard and ordinary wrapping paper; the external parts were covered with pieces of different, precious looking wallpaper. The playground was generated on top of the lid: the spiderweb-like netting is a piece of pollen protection mesh; do rip it unsteady for a genuine look. The playing area was coated with translucent drying glue to apply the mesh; after drying simply cut the overlaying parts. The bat, the haunted house and all the other signs are „letters“ of a freeware dingbat font; they were printed als outline in desired sizes, colored with stamping pads, cut out and fixed with 3D-pads on the surface. The one and only exception: the spidernet – this one is stamped. For playing you need a flat base; therefore a translucent, thick foil sheet was cut out suitable and glued on top of the scene. I used some spacepads made of tiny rivets; so I was able to use one or two spaces wherever it was needed. The spikes were folded inward and the rivets were simple filled with glue and sticked together resp. at the board / the foil sheet; small circles of black foam rubber cover the glued parts. The side parts of the box were decorated with angels wings, the front side got a rhinestone rivet additionally. The pedestals are made of big tapering rivets. For playing you need a pointer, the planchette, of course. It was cut out of solid cardstock, punched, stamped, the stamped design fixed with perfect pearls, wiped at the edges and was given a base in the form of three weeny circles of black foam rubber to glide softly above the surface avoiding to scratch the foil sheet. A card completes the set, consequently in a planchette’s shape. Again it was punched, stamped, but this time embossed with silver powder on top, additionally covered with a „spider-web“ as well as the back side of the card. To cover the connecting holes I used 3-point-pins as used by architects instead of eyelets; my eyelets weren’t thick enough and the pins matched well – you only have to fold the tip on the back to allow the lid to be turned and the card to be opened. Both parts of the card are connected with a brad. Thus the card can be opened sideways, a short message may be written at the back of the lid.

Spielfläche

Spielfläche

sesam öffne dich!

sesam öffne dich!

Details

Details

passende Karte

passende Karte

Boden und Karte

Boden und Karte

3 thoughts on “Sag die Wahrheit | fortune-telling p.i.b.

  1. es sieht ja nicht nur hier super aus,
    ich durfte es vor dem Verschicken ja schon in natura bewundern…
    Also damit hast du wieder mal meinen größten Respekt bekommen.
    Was du dir immer einfallen lässt *Hammer

    DD Hellerlittle

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