Goodie Bag Guide: zwiespältig | ambiguous

Schon wieder ein neues Bastelwerkzeug … zum Tütenbasteln – echt jetzt? Braucht man das wirklich? Bisher hab ich meine Tüten einfach von Hand bzw. mit dem Falzbrett erstellt und fand das weder besonders schwierig noch aufwändig. Aber welcher Bastler fragt schon danach, was man „braucht“ 😉 … uns ist ja nichts verrückt genug, um es nicht wenigstens mal zu testen. Und da mir Petra von Paperbasics dieses neue Spielzeug mit dem klangvollen Namen Goodie Bag Guide von WeR Memory Keepers großzügigerweise in mein letztes Materialpaket packte, wollte ich mir dieses Wunderwerk doch mal genauer anschauen.

Vorneweg das Ergebnis: ein bunter Mix von Tüten unterschiedlicher Größen, vor allem aber unterschiedlicher Materialien! In der Anleitung war immer wieder die Rede von speziellem Papier (Glassine), das passend dazu angeboten wird. Allerdings hatte ich dieses Papier nicht, dafür aber viel Lust zum Experimentieren. Und ich stellte fest: es lässt sich weit mehr damit verarbeiten! Transparentpapier, einfaches dünnes Papier (ca. 80gr), Scrapbögen, Geschenkpapier oder Packpapier und sogar handgemachtes Maulbeerpapier mit Einschlüssen ließ sich mit dem Tool reißen. Klar, die gerissene Kante lässt sich beim Maulbeerpapier nur noch erahnen, aber die Form blieb stabil. In diesem Fall fand ich den Effekt sogar ganz interessant. Das beste Material ist aber Transparentpapier: die Kante lässt sich wirklich leicht und sauber reißen.

Die beiliegende Anleitung ist klar und einfach: Tüten können in 4 unterschiedlichen Breiten hergestellt werden (von 2½ bis 5½ inch Breite) was sich aus den 4 Elementen ergibt, die unterschiedlich zusammengesteckt werden können. Das bedeutet aber auch: dazwischen geht nichts! Dafür kann man die Höhe der Tüte frei anpassen. Dabei sollte man beachten: gewünschte Tütenhöhe plus ca. 10 cm = Höhe des Papierformats. Für eine Tüte mit 18 cm Höhe (bis zum vorderen Rand) braucht man also Papier mit mindestens 28 cm Höhe – und das gilt für alle 4 Tütenformate!

Es stimmt: so eine Tüte ist mit dem Tool schnell gemacht. Wahr ist aber auch, dass eine einfache Tüte auch von Hand schnell gefaltet ist, allerdings ohne den schicken Zackenrand. 😉

Im offiziellen Video werden auch die Seiten mit dem Werkzeug gefaltet; das hat bei mir nicht immer gut funktioniert: wenn das Werkzeug oben und unten nicht an genau der gleichen Stelle angelegt wird, werden die Falzlinien gerne mal etwas schief. Ich habe mich daher lieber auf mein Augenmaß bzw. das Falzbrett verlassen als auf die empfohlenen Kerben (corner edges oder notches im Video, etwa bei 4:07).

Zum Werkzeug selbst: Leider war mein Exemplar nicht gut verarbeitet; ständig herausfallende Verbindungsstifte und unregelmäßige Grate an den Verbindungsstellen (siehe Fotos) führten dazu, dass die Elemente nicht richtig zusammengesteckt werden konnten. Ich musste von Hand nachbessern. Nach dem Entgraten, dem einseitigen Festkleben der Stifte und dem zusätzlichen Fixieren des zusammengesteckten Tools mit Klebeband (das immer wieder gelöst werden muss, um die Teile neu zusammenzustecken), konnte ich gut damit arbeiten. So eine aufwändige Nachbearbeitung sollte allerdings nicht nötig sein. 😦

Mein persönliches Fazit: Sehr schade fand ich die mangelhafte Verarbeitung und das nicht ausgereifte Stecksystem; hier sollte der Hersteller dringend nachbessern. Im Vergleich zu einer einfachen Tüte ist auch der Papierverbrauch etwas höher.
Andererseits: die Ergebnisse gefallen mir viel besser als erwartet, besonders der Zackenrand ist mal was anderes. Sehr gut finde ich vor allem, dass man bezüglich Material nicht nur auf das Spezialpapier angewiesen ist. Unterm Strich: empfehlenswert – sobald der Hersteller die o.g. Mängel beseitigt hat.
♣ Zusätzliches Material und Werkzeug | Paperbasics: hellgrüner Glitterkarton, Hasenstempelgrün-weiß gepunkteter Scrapbogen aus Kaisercraft Honey Chai, Honeycomb Thickers von American Crafts | Etikettenstanze: Tags & Bookplates von X-cut | Kreisstanzer, Transparentpapier, Mulberry-Naturpapier, PC-Texte, kleiner Hasenstempel, Bänder, Eyelets, große Büroklammer etc. aus dem Bestand

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Again a new craft tool… to create goodie bags – serious? Do we really need this? Up to now I have created bags simply with my scoring board and it didn’t seem very difficult or complicated to me. Though … whoever asks for „needs“ 😉 … for us crafters no tool is too extraordinary to give it at least a try. And because Petra of Paperbasics was so kind and generous to send me this new toy called Goodie Bag Guide by WeR Memory Keepers enclosed with the latest material box, I was excited to get a closer look at this miraculous tool.

At first let’s have a look at the result: a varied mix of bags of different sizes, above all, however, of different material! Presenters were talking mostly about a special paper (Glassine) which is offered along with the tool. Indeed, I had no special paper, but lots of interest to find matching materials. And I realized: there are many other ones! Any kind of vellum, simple light weight office paper (approx. 80gr), scrapsheets, gift wrap oder usual packing paper and even hand-made Mulberry paper with inclusions can be used with the tool. Sure, you won’t recognize a sharp jagged edge on the mulberry paper, but the shape itself remains clearly. In this case the soft edge was even quite interesting. However, the most recommendable stuff to work with is vellum: the edges can be torn really easy, clean and detailed.

The instructions attached are clear and simple: there are 4 different widths for bags (from 2½ to 5½ inch width), done with 4 parts of the tool which can be mixed differently. However, this also means: in between there’s no additional size! In return, the height of the bag can be chosen individually. Besides, pay attention to this point: desired bag height plus approx. 4 inch = height of paper size. By example: for a bag with 6 inch height (up to the front edge) you will need a paper sheet with at least 10 inch height – and that applies for all 4 bag sizes!

It is true: with this tool such a bag is made in minutes. However, it’s also true that a simple bag can be folded manually in minutes, too – though without such a smart jagged flap. 😉

In the official video the sides are also folded with the tool; this didn’t always work well with me: if you don’t place the tool exactly centered on both sides, the fold lines may end up not quite parallel. So I have preferred counting on my sense of proportion or the scoring board rather than using the recommended notches (or corner edges in the video, possibly at 4:07).

Note to the tool: Unfortunately, my tool was not well processed; constantly dropping out connecting pins and irregular burrs at the connection points (see pictures) led to the fact that the single parts didn’t fit together properly. I was forced to amend manually. After deburring, fixing the pins on one side each and additional fixing of the complete tool with adhesive tape (this must be removed over and over again to mix the different parts), the tool was ready to work. However, such a luxurious postprocessing should not be necessary at all. 😦

My personal conclusion: the poor processing and the immature connection concept is in need of improvement; the manufacturer should urgently amend. In comparison to a simple folded bag you also need a bit more paper.
On the other hand: actually I was pleased by the results – much better than expected, particularly the jagged flap/shape is lovely. I also like the fact that you can use lots of different material and don’t need special paper. All in all: recommendable – as soon as the manufacturer has improved the handicaps as mentioned above.
♣ Additional stuff and tools | Paperbasics: light green glitter cardboard, easter bunny stampgreen-white dotted scrapsheet by Kaisercraft Honey Chai, Honeycomb Thickers by American Crafts | Label die: Tags & Bookplates by X-cut | circle punches, vellum, Mulberry paper, PC-words, small bunny stamp, ribbon/twine, eyelets, big clip etc. out of my stash

Diese Tüten passen auch gut zu
Kreativ durcheinander – #32 Ostern
Steckenpferdchen #82 Ostern

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Falzmobil | Multi Scoring Tool

Heute möchte ich Euch ein echtes kleines Highlight zeigen, dass ich vom Bastelschöppchen zum Testen bekommen habe: den Card & Envelope Maker von efco im handlichen Format 16 x 21,5 cm. Auf den ersten Blick vielleicht „bloß“ ein weiteres kleines Falzbrett, mit dem ihr auch Umschläge herstellen könnt. Aber dieses Set steckt voller praktischer Überraschungen. Die offensichtlichste zuerst: Falzbrett und Stanzer gibt’s hier getrennt. Falls der Stanzer irgendwann mal nicht mehr sauber stanzt (was mir bei einem Konkurrenzprodukt schon passiert ist), tausche ich ihn einfach gegen einen neuen aus – genial! Diese Trennung hat allerdings auch zur Folge, dass die Stanzposition nicht mehr abgemessen werden kann – als Anlage dienen hier einfach die beiden Falzlinien (siehe Foto).

Die zweite Überraschung: ebenso wie beim ersten Envelope Punch Board kann man mit diesem Card & Envelope Maker auch Boxen falzen! Wie’s geht, zeigen die Fotos. Und damit sind wir auch schon bei der nächsten Überraschung: es lassen sich Boxen in beliebiger Größe anfertigen – die Maße dafür lassen sich mit derselben Tabelle errechnen, mit der auch Boxen fürs Envelope Punch Board konstruiert werden! Einen Link dafür findet ihr z.B. links in meiner Sidebar (EPB Rechner etwas weiter unten); aber ich denke, die meisten von Euch haben mittlerweile schon ihre eigene Tabelle oder eigene Links.

Bei diesem Mini-Board funktioniert nur die Anlage etwas anders – auch das zeigen die Fotos. Damit ihr das besser nachvollziehen könnt, hier die Maße meiner Box: (mit der Tabelle im Link errechnet)

  • Gewünschtes Boxenformat: Würfel mit Seitenlänge 4,6 cm
  • Papierformat laut Tabelle: 15 x 15 cm
  • Falzlinien laut Tabelle: 1. Falz bei 4,3 cm, 2. Falz bei 10,8 cm

Gemessen wird senkrecht ausgehend vom Nullpunkt (oben links auf dem Board): man legt also das Papier linksbündig an; die untere Kante des Papiers endet für die 1. Falzlinie bei 4,3 cm. Jetzt wird die 1. Falzlinie gezogen.
Dann verschiebt man die untere Kante des Papiers auf 10,8 cm und zieht die zweite Falzlinie.
Eigentlich benötigt man nur diese ersten beiden Maße; danach wird das Papier um 90 Grad nach rechts gedreht, die bestehende Falzlinie jeweils am „Score Guide“ ausgerichtet und die nächste Falzlinie gezogen. Auf diese Weise wird das ganze Papier gefalzt. Danach wird nur noch wie gezeigt gestanzt, die Box zusamengefaltet und wie gewünscht verschlossen. Umschläge werden nach dem gleichen Prinzip und mit der entsprechenden Tabelle für Umschläge/Envelopes erstellt. Die kleine aufgedruckte Tabelle für Umschläge in inch/cm funktioniert ebenfalls; Achtung: das Endformat des jeweiligen Umschlags ist etwas größer als die angegebene „Card size“ – das sollte aber auch so sein, damit die Karte in den Umschlag passt.

Ein Schwachpunkt ist die Bemaßung: Inch/cm-Angaben sind zwar deutlich geprägt, aber einfach zu hell und schwer lesbar – ein zusätzlicher Druck wäre hier sinnvoller gewesen. Die cm-Angaben auf der Falzseite sind außerdem bestenfalls zum schnellen Abmessen gedacht, denn die Vertiefungen zum Falzen entsprechen dem Inch-Format.
Eine nette Zugabe sind die grafischen Prägeformen auf der Umschlagseite, die manuell mit einem Prägestift genutzt werden können; dafür ist offenbar das andere Ende des Falzbeins gedacht.

Mein persönliches Fazit: ein kleine, feine Ergänzung zu meinem großen Falzbrett – praktisch für unterwegs und für kleine Kärtchen, Umschläge oder Boxen. Und bei diesem vergleichsweise günstigen Preis eine eindeutige Empfehlung, die sich schon für den separaten Stanzer bezahlt macht!

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Today I want to show you a true little highlight that I received from Bastelschöppchen for testing purposes: the Card & Envelope Maker by efco in a handy size of 6 3/8 x 8 1/2 inch. At first sight „just“ another small scoring board also for envelopes. But this set is full of surprises. The most obvious at first: scoring board and punch are seperated. In case the punch will not work perfectly (which already happened to me with a competing product) you simply can replace it – brilliant! However this seperation also means that the punch position can’t be measured – now you have to align you corner along both folded lines (see images).

The second surprise: as well as the first envelope punch board you can do boxes with this Card & Envelope Maker! Have a look at the images above to see how it’s done. And this leads to the next surprise: you can construct the boxes with the same caculator/table you have used with the envelope punch board! You will find a link to one of these online calculators in my sidebar (EPB Rechner, scroll down below); but I guess most of you already have got your own links or tables.

Working with this little board is a bit different – again have a look at the images. For better understanding there are the measurements of my sample box (calculated with the table in the link – in cm, because the board shows inch AND cm measurements):

  • desired box size: a cube with 4,6 cm side length
  • calculated paper size: 15 x 15 cm
  • Scoring lines: 1. fold at 4,3 cm, 2. fold at 10,8 cm

Take your sheet of paper, start measuring vertically from zero position on top left side of the board. Align left and the bottom paper side at the first fold, that is 4,3 cm. Score the first line. Move the bottom line of the paper to the 2. fold, that is 10,8 cm and score the second line.

Actually you only need this two measurements (similar to the envelope punch board); afterwards you rotate the paper 90 degrees to the right. Align the first scored line to the „Score Guide“ on top of the board and score the next line – and so on. If you scored all 8 lines, you punch the corners as shown in the images above, fold the box and close it as desired. Envelopes can be done in the same way with the table for envelopes. The small printed table for envelopes in inch/cm works, too. Attention: the final size of the envelope is somewhat bigger than the printed „card size“ – this is intended and ok, because the card has to fit in the envelope.

One point to complain: though the measurement is embossed deeply it’s to light and hard to read: an additional print would be useful. Besides the cm-measurements on the scoring side are at best for a quick measurement, not for scoring itself: the scoring lines correspond to inch. The few embossing shapes on the envelope side are a nice addition, intended to be used manually with an embossing pen. Obviously the other side of the scoring tool (the one with the nib) is designed for this purpose.

My personal conclusion: a useful little addition to my big scoring board – helpful when travelling for cards, envelopes and even boxes. And truly recommendable at comparably low costs, which will pay off just because of the single punch!

Trockenübung | Dry run

Vor ein paar Wochen testete ich zum ersten Mal Embossingcreme von VivaDecor – und war vom Ergebnis sehr begeistert! Die Creme ließ sich gut verstreichen, trocknete schnell und hinterließ ein konturenscharfes Relief. Die violette Creme hatte obendrein einen wunderbaren Metallic-Schimmer und ich nahm mir vor, bald mehr davon zu verarbeiten. Dieser Tage kam eine passende Gelegenheit – zusammen mit einer unschönen Überraschung: beide Döschen sind komplett eingetrocknet und damit unbrauchbar. 😦

Ich wollte nicht gleich aufgeben und wenigstens versuchen, ob sich der Urzustand durch Zugabe von Wasser wiederherstellen lässt. Zugegeben: nicht sehr wahrscheinlich – besonders, da die Creme eigentlich durch Heissluft zusätzlich an Volumen gewinnen sollte – aber doch einen Versuch wert. Nach 2 Tagen war die Konsistenz allerdings immer noch eher körnig als cremig und der Embossingfön blieb auch ohne Wirkung – mir blieb nur die Entsorgung.

Das Ganze ist ärgerlich und unerklärlich. Es ist kaum 8 Wochen her, dass ich die Döschen geöffnet habe; beide wurden ordentlich verschlossen und normal gelagert (d.h. bei Zimmertemperatur). Nun benötigen manche Cremes spezielle Lagerungsbedingungen oder sind nur begrenzt haltbar – nichts davon fand ich auf dem Etikett. Auch eine Nachfrage per e-mail bei VivaDecor blieb bislang leider unbeantwortet.

Schade, denn die ersten Ergebnisse mit dieser Creme waren wirklich vielversprechend. Für ca. 5 Euro pro Döschen (50 ml) sollte man eine längere Haltbarkeit erwarten können – oder wenigstens einen Hinweis auf dem Etikett. Ich werde mich daher nach Alternativen umschauen müssen.

Habt ihr selbst ähnliche Erfahrungen gemacht, auch mit vergleichbaren Produkten wie Modelliercreme oder -paste? Habt ihr eine Lösung – oder eine Erklärung gefunden?

Übrigens: eine Notlösung habe ich zwischenzeitlich doch noch entdeckt, nicht in einem Shop, sondern auf YouTube: selbst angerührte Modelliercreme! Zwar nicht ganz vergleichbar, da das Relief nicht so intensiv ausfällt, als schnelle Alternative aber doch brauchbar. Vielleicht liegt’s auch noch am Mischungsverhältnis – probieren geht über studieren. 😉 Das Beste daran: die Zutaten hat man meist schon im Haus, nämlich einfache weiße Acrylfarbe, Flüssigkleber (Tacky Glue oder Holzleim) und Talkumpuder (oder Babypuder). Wie’s gemacht wird samt Mischverhältnis seht ihr in diesem unterhaltsamen Video – besten Dank an gauchealchemy! 🙂

Update: Es geschehen noch Zeichen und Wunder 😀 VivaDecor hat irgendwann doch noch auf meine Nachfrage per mail reagiert. Offenbar haben auch andere ähnliche Erfahrungen mit dieser Embossingcreme gemacht, denn sie wurde schon vor einiger Zeit aus dem Sortiment gestrichen. Tatsächlich war diese Creme schon nicht mehr im Sortiment, als ich sie kaufte. Leider gibt es im Sortiment auch kein Nachfolge- oder Ersatzprodukt, dafür aber einen guten Kundenservice: kulanterweise durfte ich mir kostenfrei ein Produkt meiner Wahl aussuchen, sozusagen als „Trostpflaster“ – und das gewünschte Stempelset ist auch schon angekommen. Deshalb an dieser Stelle auch mal ein Lob und vielen Dank an VivaDecor für das freundliche Feedback!

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Some weeks ago I tested embossing creme by VivaDecor for the first time – and I was delighted about the results! The creme was easy to apply, dried fast and ended up in a clear-cut, dimensional shape. The violet creme moreover had a wonderful metallic look and I planned to do more with it soon. In the last days there was a chance – together with a bad surprise: both units have been dried-up completely and therefore are useless. 😦

I didn’t want to give up so soon and tried to add some water – maybe the original state could be restored. I admit: rather unlikely – especially because the creme originally can be „puffed up“ with a heat tool – but after all worth a try. Two days later the consistency indeed was more grainy than creamy and also the heat tool had no effect any longer – so I placed it in the bin.

The whole thing is annoying and incomprehensible. It’s hardly 8 weeks ago that I opened the units the first time; both were closed carefully afterwards and stored as usual (such as at room temperature). Well, some cremes need special storage or they are perishable – but there’s nothing appropriate printed on the label. I also sent a mail request to VivaDecor – sadly no answer so far.

Too bad, since the first results with this product were encouraging. For 5 Euro a unit (50 ml) a much longer product life ought to be expected – or at least a matching hint on the label. I will have to look for an alternative product.

Have you had any similar experiences, maybe with comparable products like modelling cream or -paste? Did you find a solution – or at least an explanation?

By the way: yet again I discovered one temporary solution, not in a shop but on YouTube: homemade modelling creme! In fact not exactly the same stuff, because the dimensional shape is not as bold as the original, but suitable after all as a quick replacement. Maybe I still have to change the mix ratio – the proof is in the pudding. 😉 The best thing about it: the ingredients are supposed to be already at hand, that is simple white acrylic paint, liquid glue (tacky glue or wood glue) and talcum powder (or baby powder). Just watch how it’s done including the right mix ratio in this entertaining video – many thanks to gauchealchemy! 🙂

Update: wonders never cease 😀 one day VivaDecor yet again replied to my mail. Obviously others also made similar experiences with this embossingcreme, since it’s been removed from the range some time ago. Actually this creme wasn’t part of the range at the time when I bought it. Unfortunately there’s no follow-up or substitute within the range, but a good customer service: for goodwill I was offered another free product of my choice, so to say as a consolidation – and the chosen stamping set yet also arrived. Therefore at this point I’d also like to say a big thank you to Vivadecor for such a friendly feedback!