Spulenmanufaktur | Bobbins handmade

Es gibt viele Arten, Bänder übersichtlich aufzubewahren; diese ist zwar etwas aufwendiger, dafür umso dekorativer. Wie’s gemacht wird (und welches Material benötigt wird), zeigt der nachstehende Bilder-Workshop. Die Bänder werden zum Schluss aufgewickelt und die Enden mit kleinen Nadeln fixiert. Da der Spulenkörper aus nachgiebigem Papier besteht (und nicht aus hartem Holz), lässt sich die Nadel leicht versenken. Für die Dekoration habe ich alles verwendet, was gerade greifbar war, um zu zeigen, wie individuell so etwas aussehen kann.

Das passt auch zur aktuellen Challenge von Unstampabelles: #20 Doilies (wenigstens für das Schwarzwaldmotiv) und zur February Challenge #19 Anything goes von Pretty little ribbon shop blog.

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Diese Diashow benötigt JavaScript.

There are many ways to keep your ribbons organized; this one may be a bit more time-consuming but all the more decorative. The image tutorial above shows how it’s done and what kind of stuff is needed. At last the ribbons will be rolled up, the ends fixed with tiny pins. Because the bobbin’s body is made of soft paper/chipboard (and not of solid wood) the pin may be fixed easily. To decorate I used every matching subject within reach just to show the very individual look.

This also fits to the recent challenge Unstampabelles: #20 Doilies (at least for the bobbin „schwarzwälderisch“) and to the February Challenge #19: Anything goes on Pretty little ribbon shop blog.

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Hochstapler | Set Up

Knopfparade

Das Action Papier hat mich wieder in Versuchung geführt … diesmal ist eine kleine Etagere entstanden, in der meine Knöpfe ein bisschen übersichtlicher untergebracht sind. Und ich staune wieder mal, welches Gewicht Papier aushält … unglaublich!
Die Anleitung zeigt den Grundriss der unteren Schale samt unterster Säule. Jede Schale besteht aus zwei Teilen (Außen- und Innenschale), wobei der Innenteil einfach ca. 2 mm kleiner zugeschnitten wird. Die oberen Schalen bzw. Säule werden einfach etwas kleiner angelegt. Das Muster stammt von Action Block Nr. 14 (ohne Glitzereffekt!).

Da das Ganze tatsächlich nur aus Papier besteht, ist dies mein Beitrag zur aktuellen Challenge #27 Nur Papier vom Steckenpferdchen Challenge Blog.

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That Action paper led me into temptation again … this time the result was a little étagère, keeping my buttons a bit more clearly. And once more I’m really astonished about the weight paper is able to sustain – unbelievable!
The instruction shows the layout of the lower bowl including the lower pillar. Each bowl consists of 2 parts (outer and inner bowl), whereby the inner bowl is cut out minimal (less than 1/8 inch) smaller. The upper bowls rsp. pillar simply will be done a bit smaller. The pattern comes from Action pad No. 14 (without glitter!)

Because the whole project actually is made of paper only, this is my contribution to the recent Challenge #27 Only paper on Steckenpferdchen Challenge Blog.

leergeräumt

Seitenansicht

Säulenkonstruktion

oberste Schale

Anleitung Etagere

Home sweet home

Prototypen „Sommerfrische“ und „Vintage“

Wieder mal ein eigener Entwurf für eine kleine Box … man macht sich’s manchmal wirklich viel zu schwer! Die simplen Dinge sind oft die besten – das gilt ganz besonders für diese Mini-Verpackung, die als kleines Haus daherkommt und alle wesentlichen Eigenschaften einer guten Vorlage erfüllt: ein einfacher, platzsparender Grundriss, leicht nachzubauen, hübsch anzusehen und – je nach Material, Deko und Füllung – passend für viele unterschiedliche Gelegenheiten. So macht Basteln Spaß!

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Once more a template on my own for a small box … sometimes one’s making it much too difficult! Regularly the simple things are the best ones – this applies especially in case of this tiny package, shaped as a small house, satisfying all the requirements of a proper template: a simple, space-saving layout, easy to imitate, nice looking and – according to material, decoration and stuffing – matching to many different occasions. That’s how crafting is fun!

Vintage Detail

… und geöffnet

Nr. 2: Rückseite

… und Detail

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Und so wird’s gemacht: Vorlage 1:1 HIER laden und ausdrucken (der Grundriss dient nur zur Veranschaulichung).
Materialbedarf: Papier im Format DIN A5 (mind. 200 g/m²) plus zwei Organzabänder zum Verschließen (optional 2 Eyelets).

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And this is how it works: Download the template 1:1 and print (the basic layout is just to visualize). Required stuff: scrappaper in letter size (heavy quality, similar to business-cards) in addition 2 ribbons of organza for closure (optional 2 eyelets).

Grundriss

Grundriss

Konturen wie oben gezeigt ausschneiden; darauf achten, dass das innenliegende Motiv der Vorderseite auf dem Kopf steht, damit man’s beim Aufklappen richtig herum sieht.
Das Seitenteil in 1,5-Inch-Schritten falzen, der verbleibende Rest wird später verklebt. Um 90 Grad drehen, einmal bei 3/4 Inch falzen, nochmal um 180 Grad drehen und bei 1/2 Inch falzen. Laschen einschneiden, seitlich der Klebefläche abschneiden, Form schließen und verkleben. Rückseitige Laschen miteinander verkleben; darauf achten, dass die Kontur zur Hausform passt (auflegen und beim Verkleben anpassen). Rückseite aufkleben – Achtung: das Schleifenband zwischen Laschen und Hausform nicht vergessen! Jetzt hat die Form schon Halt durch die Rückseite.
Vorderseite: Vordere Hausform mit der Außenseite der vorderen unteren Lasche verkleben. Aufklappen und zweites Organzaband auf die Innenseite kleben; dritte Hausform (die für die Innenseite) darüberkleben. Dekorieren nach Wahl.

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Cut along the cut lines as shown above; pay attention to the image inside positioned upside down, so you will see it the right way when you open the box.
Crease the rectangular piece in 1,5 inch-steps, the remaining part will be glued later. Rotate the piece 90°, crease once at 3/4 inch, rotate once more 180° and crease at 1/2 inch. Incise the flaps, cut them off at both sides of the glue space, close the shape and glue together. Also stick the flaps on the back side of the house together – take care the house-shaped piece matches to the glued backside (simply apply and adjust during the drying process so you have the chance to reposition). Afterwards glue the house shaped piece to the back – attention: don’t forget the ribbon in between! Now the little house already got a solid shape due to the closed back.
Front: combine/glue the front piece to the outside part of the bottom flap. Fold out and apply the second ribbon on the inside; place the third house-shaped piece above and stick together. Decorate as required.

workshop1

workshop2

So ein fertiges Häuschen ist ca. 5 cm breit, 6 cm hoch und 4 cm tief; die vollständige Grundform passt auf ein DIN A 5 Format (kann aber natürlich nach Bedarf vergrößert werden). Die Rückseite ist immer verklebt und gibt der Form den Halt; geöffnet/heruntergeklappt wird die Box an der Vorderseite.
Der Verschluss selbst ist variabel. In der Anleitung habe ich die Variante mit Organzaband beschrieben, das beim Vintagemodell einfach an Vorder- und Rückseite festgeklebt wird. Beim 2. Modell wurden Vorder- und Rückseite gelocht und mit einem Eyelet versehen, jeweils ein Band durchgezogen und innen verknotet.
Fazit: alles ganz easy und schnell gemacht. Und weil man soviel Zeit beim Boxenbauen spart, kann man ein bisschen mehr davon gleich wieder für’s Dekorieren investieren. 😉 Viel Spaß bei Nachbauen!

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Such a little house is about 2 inches wide, 2 3/8 inches tall and 1 5/8 inches deep; the whole basic layout fits to a letter-sized sheet of paper (though of course it may be enlarged at pleasure, too). The back is always fixed and stabilizes the dimensional shape; the box is to be opened on the front side.
The closure itself may be changed. In my tutorial I described the version with ribbon of organza, simply sticked to front and back side. On the second model front and back side are punched, the holes assigned with an eyelet and the ribbons knotted each inside.
Conclusion: all done very fast and easy. And because you saved so much time building the house you may spend a bit more time for decoration. 😉 Have Fun!

Sahneschnittchen | Cutie

figurfreundliches Naschwerk

Das Tortenthema lässt mich nicht los; da das erste Kärtchen ja nun beim Empfänger gelandet ist, musste ein weiteres Exemplar her, das auch mal als Muster dienen kann – eine gute Gelegenheit, einen kleinen Workshop damit zu verbinden. Eine Vorlage der verschiedenen Tortenstücke gibt’s hier als PDF zum Ausdrucken und Ausschneiden; A und B für die Tortenstücke, C und D für das Täschchen zum Einstecken der kleinen Faltkarte.
Diesmal wurde Aquarellpapier anstelle Graupappe als Basis verwendet; ich habe meine Basisform, ein einzelnes Tortenstück (Vorlage A), einfach auf die Rückseite meines Aquarellpapiers gelegt, nachgezeichnet und jeweils eine weitere Falzline im Abstand von ca 5 cm (oder 2 Inch) angezeichnet. Diese Linie diente dann als Anlage für das nächste Tortenstück (Bild 1-4). Auf diese Weise man kann selbst entscheiden, wie dick bzw. wie hoch das Tortenstück werden soll. Die fertige Grundform wird ausgeschnitten (Bild 5), an den Falzlinien nachgezogen (z.B. mit dem Falzbrett, siehe Bild 6) und mit der Konturenschere bearbeitet (Bild 8/9). Aus der kleineren Grundform (Vorlage B) entstehen 6 Tortenstücke aus braunem Cardstock (Bild 10), aus den letzten beiden Tortenstücken (Vorlage C und D) entsteht die „Stecktasche“ für die persönlichen Zeilen (Bild 13). Für das braune Mini-Tortenstück auf der Oberseite gibt’s keine Vorlage; das dürfte aber auch frei Hand kein Problem sein, wenn man sich bis hierher durchgearbeitet hat ;).
Die Vorderseite der Stecktasche und die einzelnen Tortenstücke werden geprägt (Bild 13/11), die langen Ränder angerauht (Bild 12) und embosst (Bild 15); jetzt können auch die Schnörkel gestanzt (Bild 11) und rückseitig mit Abstandspads versehen werden (Bild 19). Nun wird auch der Anhänger gestanzt, gestempelt und embosst (Bild 17). Die Blumen bestehen aus gestanzten Kreisen in unterschiedlichen Größen (Bild 14 /Glückwunsch); der Rand wurde mit der Zackenschere nachbearbeitet, die Kreise geknüllt und wieder entfaltet, mit einem Brad verbunden und die Ränder mit farblich passenden Stickles verziert. Zuletzt wird alles aufgeklebt, verbunden, verziert und der Anhänger an der Blume befestigt. Nicht vergessen: zwei schlitzförmige Ausstanzungen zwischen den Tortenstücken, um die Bänder hindurchziehen zu können (Bild 18/20). Ach ja, das Kärtchen: die Grundform ist ein Halbkreis mit 18,5 cm Durchmesser. Wenn darüberhinaus noch etwas unklar ist: einfach fragen. Viel Spaß beim Nachbasteln!

Auch dieses Projekt passt wieder zu zwei aktuellen Challenges:
„Make your card sparkle“ von Winter Wonderland und
„Beauty of a fold“ von Flourishes

♣ Zutaten: Papier: Aquarellpapier 200 g, brauner Cardstock, glänzender Cardstock braun und cremefarben für die Schnörkel, dunkelbraune Papierkordel (entfaltet) und helles Seidenpapier für die Blumen, Transparentpapier ca. 170 g für den Anhänger; Konturenschere Muschelbogen und Zickzack; Prägefolder d’vine Swirls von Cuttlebug; Embossingpulver Enamelware und Copper von Ranger; Schnörkelstanze Movers and Shapers Mini Flourish von Tim Holtz; Stickles cinnamon für die hellen Tortenstücke, Schnörkel und den Blumenrand; Perlenpen kupfer; silberne Brads, eingefärbt mit Alcohol inks espresso; Anhängerstanze Tags 5 von Spellbinders; Stempel happy birthday (Hersteller unbekannt); Charms Löffel und Tasse; cremefarbenes Schleifenband zum Verschließen der Karte; Mini-Clip und cremfarbener Bast zum Verschließen des Steckkärtchens mit dem Grußtext; Schlitze: Slot punching tool set von Making Memories

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The cake project still was on my mind; since the first piece has reached it’s recipient, I had to do another one, at least to get a sample at hand – a real opportunity to do the next workshop. To start with there’s a template (PDF) for the different shapes to print and cut out: A and B for the cake slices, C and D for the little „bag“ which later on contains the small folded card with the greeting words.
This time I used watercolor paper instead of chipboard; I simply put the basic shape, a single cake slice (template A), at the back of the watercolor paper, traced the outline and draw another parallel line 2 inches apart from the fold. That second fold is also the initial line for the next cake slice (images 1-4). In this way you can manage the height rsp. the absolute thickness of your cake on your own terms. Cut out the complete basic shape (image 5), strengthen the folding lines (rsp. with your score board, image 6) and trim the paper with the shape cutter (images 8/9). Use the second template (template B) to cut 6 cake slices out of brown cardstock (image 10) and the remaining 2 templates (template C and D) for the little „bag“ (image 13). There’s no template for the tiny brown cake slice on top; I guess now you can do it by yourself  😉 .
Now the front pice of the „bag“ and the single brown cake slices can be embossed with the embossing folder (images 13/11), the long sides will be distressed (image 12) and embossed with enamel embossingpowder (image 15). You also can cut the flourishes (image 11) and apply some 3D-gluepads on the back side (image 19). Then it’s time to cut, stamp and emboss the tag (image 17). The flowers consist of die cut circles in different sizes (image 14 and „Glückwunsch„), the edges were treated with shape cutters afterwards, the circles were crunched and unfolded, connected with a brad and the edges were glittered with color-matching stickles. Finally all parts were sticked together, adorned and the tag fixed to the flower. Don’t forget both slots between the single cake slices (within the folding space) to pull through the ribbon later on to close the „card“ (images 18/20)! Lest I forget the little card: the basic shape is a semicircle, 7 2/8 inches in diameter. If there are any questions left: don’t bother to ask. Enjoy baking your own „cake“!

This project also matches two recent challenges:
„Make your card sparkle“ of Winter Wonderland and
„Beauty of a fold“ of Flourishes

♣ Ingredients: Paper: watercolor paper 200 g, brown cardstock, shiny cardstock brown and cream for the flourishes, darkbrown paper cord (unfolded) and light tissue paper for the flowers, tracing paper ca. 170 g for the tag; shape cutters scallop and zigzag; embossingfolder d’vine Swirls by Cuttlebug; embossingpowder Enamelware and Copper by Ranger; flourish die Movers and Shapers Mini Flourish by Tim Holtz; Stickles cinnamon for the light cake slices, the flourishes and the edges of the flowers; pearlpen copper; silver brads, colored with Alcohol inks espresso; tag die Tags 5 by Spellbinders; rubber stamp happy birthday (manufacturer unknown); charms spoon and mug; cream colored ribbon to seal the card; mini-clip and cream colored raffia to close the little folded card with personal greetings; slots: slot punching tool set by Making Memories

Boden

Steckkärtchen

aufgestellt

Details

entfaltet

Workshop 1-4

Workshop 5 – 8

Workshop 9 – 12

Workshop 13 – 16

Workshop 17 – 20

Glückwunsch